Die Brücke wurde 1937 eröffnet, überspannt 2,7 Kilometer der Golden-Gate-Meerenge und trägt einen Farbton namens International Orange — unter anderem gewählt, weil er im Nebel sichtbar bleibt, was er oft muss. Alle wollen dasselbe Foto. Der Trick besteht darin, zu wissen, welcher Aussichtspunkt es liefert, und dort zu sein, bevor die Nebelschicht beschließt, die Pylonen zu verschlucken.
Die Aussichtspunkte, von Süd nach Nord
Battery Spencer, oben in den Marin Headlands auf der Nordseite, ist der Klassiker — die Brücke im Vordergrund, die Stadt dahinter. Vom Halteplatz führt ein kurzer, steiler Fußweg hinauf; der Fahrer setzt Sie ab und wartet. Fort Point, direkt unter der Südverankerung, zeigt die Unterseite der Konstruktion und die Surfer darunter. Crissy Field bietet den einfachen, flachen, familienfreundlichen Blickwinkel mit der ganzen Brücke über dem Wasser.
Für die Postkarte von Süden sind der Golden Gate Overlook und Battery East auf der Anhöhe des Presidio ruhiger als der Haupt-Vista-Point und genauso gut.
Das Presidio
Das Presidio ist ein 600 Hektar großer ehemaliger Militärposten, der am Südende der Brücke zum Nationalpark wurde — Eukalyptushaine, das Walt Disney Family Museum, der Yoda-Brunnen von Lucasfilm und die Presidio Tunnel Tops, eine neue Parkebene über der Autobahn mit der Brücke direkt voraus. Kaffee und ein Spaziergang lassen sich mühelos in den Brückenstopp einbauen.
Baker Beach
Direkt westlich der Brücke zeigt Baker Beach die Konstruktion, wie sie aus den Klippen aufsteigt, mit Sand im Vordergrund — der Blickwinkel der halben Postkarten. Das Wasser ist kalt und die Strömung kein Spaß, es ist also eher ein Strand zum Schauen als zum Schwimmen. Am Nordende gilt Freikörperkultur; Sie sind gewarnt. Für den Rest der Küste siehe Strände und Tierwelt.
Der Blick von der anderen Seite der Meerenge
Das klassische Bild mit der Skyline hinter der Brücke entsteht am Vista Point und an den Haltebuchten der Nordverankerung — Battery Spencer und Hawk Hill, wo die Konstruktion die ganze Stadt einrahmt. Wir fahren mit Ihnen hinüber, nehmen den Blick von drüben mit und bringen Sie direkt zurück in die Stadt — kein Umweg nötig. Für die komplette Runde der Aussichtspunkte siehe Panoramastrecken.
Wann man hinfährt
An Sommervormittagen liegt der Nebel oft bis in den späten Vormittag auf der Brücke und löst sich dann auf; nachmittags ist es klarer. Frühling und Herbst liefern die verlässlichsten klaren Tage. Der Fahrer verfolgt die Nebelprognose und legt Ihren Vormittag so, dass Sie am Aussichtspunkt stehen, wenn die Pylonen tatsächlich zu sehen sind — und nicht vor einer grauen Wand parken. Für einen ganzen Tag, der die Brücke mit dem Wasser und der Stadt verbindet, siehe Limousinen-Touren.
